Die Pflanzenessenzen gelangen zum Beispiel über die Haut zum Ort der Wirkung, ebenso durch Nasengänge, zum limbische System (Gehirn), die Bronchien und den Magen-Darmtrakt. Sobald sie von der Hautoberfläche oder dem Epithelgewebe aufgenommen wurden, gelangen sie schnell über Blutkapillaren und lymphatische Systeme in den allgemeinen Körperkreislauf.

Das im Blut zirkulierende Öl, kann vom Körpergewebe und den Organe einen beliebigen Teil des ätherischen Öls, zur Verwendung bei ihren Stoffwechselprozessen herausfiltern oder einfach die sedierenden, anregende oder wohltuenden Eigenschaft des Öls aufnehmen.

Aufgrund ihrer flüchtigen Eigenschaften der Wirksubstanzen der Pflanzenessenzen, können sie nur höchstens 48 Stunden im Stoffwechsel bleiben und verlassen den Körper mit den Ausscheidungen wie über den Darm, die Lungen, die Nieren oder die Haut.

Aber auch einfach nur über den Geruchssinn mit seiner Wirkung auf den Körper können ätherische Öle einen Kontakt zwischen der Außenwelt und dem menschlichen Gehirn herstellen. Das limbische System ist dort verantwortlich für die Verarbeitung von Emotionen, Wünschen, Gelüsten und Erinnerungen sowie Reaktionen darauf. Der Grund dafür, dass ätherische Öle so eine tiefe Wirkung auf verschiedene Aspekte unseres Seins haben, ist die direkte Verbindung von aufgenommen Düften und Geschmacksvarianten über Nase und Zunge zum Gehirn.

Erfahrungen beweisen, dass bereits sehr kleine Mengen eine Wirkung zeigen und höhere Dosierungen die Reaktion oft nur wenig steigern oder sogar be- oder verhindern. Sehr wichtig für den therapeutischen Erfolg ist natürlich auch die Herkunft und die Reinheit der Öle. Es gibt Pflanzenessenzen in Demeter-Qualität oder aus kontrolliert biologischem Anbau.